Schlafende Person mit Julia Nasenmaske von Löwenstein
Schlaftherapie verstehen

CPAP-Therapie: Einstieg & Grundlagen

Was ist Schlafapnoe, wie funktioniert CPAP und worauf kommt es bei Geräten und Masken an?

Was ist Schlafapnoe?

Schlafapnoe bezeichnet wiederkehrende Atemaussetzer während des Schlafs. Diese können den Schlaf erheblich stören und dazu führen, dass Betroffene sich trotz ausreichender Schlafdauer nicht erholt fühlen. Eine ärztlich verordnete CPAP-Therapie kann dabei helfen, die Atemwege während des Schlafs offen zu halten.

Schlafender Mann mit dem ResMed Airsense CPAP System

Wie funktioniert eine CPAP-Therapie?

Ein CPAP-Gerät erzeugt einen kontinuierlichen positiven Atemwegsdruck. Dieser wird über einen Atemschlauch und eine Maske zugeführt und kann verhindern, dass die oberen Atemwege während des Schlafs zusammenfallen.

Was ist Schlafapnoe? 

Schlafapnoe ist eine weit verbreitete Schlafstörung, bei der die Atmung im Schlaf wiederholt aussetzt. Die häufigste Form ist die obstruktive Schlafapnoe (OSA). Typische Symptome sind lautes Schnarchen, Tagesmüdigkeit und Konzentrationsprobleme. 

Was ist ein CPAP-Gerät?

CPAP steht für „Continuous Positive Airway Pressure". Das Gerät erzeugt einen sanften Luftstrom, der die Atemwege offenhält und Atemaussetzer verhindert. Ein CPAP-System besteht aus Gerät, Schlauch und Maske.

Erste Schritte mit CPAP

  • Maske zunächst tagsüber kurz tragen, um sich zu gewöhnen
  • Maske und Schlauch täglich reinigen
  • Bei trockenen Atemwegen einen Befeuchter nutzen
  • Bei Problemen sofort den Arzt ansprechen

Krankenkasse & Kostenübernahme

Bei nachgewiesener Schlafapnoe übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für CPAP-Gerät, Maske und Zubehör – vorausgesetzt, es liegt eine ärztliche Verordnung vor.